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Zürcher Gerichte werden weiblicher

Seit 1995 hat sich der Anteil der Richterinnen am Obergericht und den zwölf Bezirksgerichten von 15 auf 42 Prozent erhöht. Bei den Führungspositionen hapert es: Fähige Richterinnen wurden nicht gewählt.

Ganz oben hat es Platz für Frauen: Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit und des Rechtswesens, mit Waage und Schwert.
Ganz oben hat es Platz für Frauen: Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit und des Rechtswesens, mit Waage und Schwert.
Reinhold Huegerich, Keystone

Zürich – Etwas zugespitzt könnte man sagen: In der Zürcher Richterschaft geht es mit den Männern abwärts und mit den Frauen vorwärts. Aus folgendem Grund: Seit 1995 schrumpft die Zahl der männlichen Richter, während der personelle Ausbau der Gerichte, insbesondere in den Bezirken, zu einer markanten Feminisierung des Berufsstands geführt hat (siehe Grafik). Mittlerweile stellen die Frauen 42 Prozent des richtenden Personals. 1995 waren es noch bescheidene 15 Prozent gewesen.

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