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Grosse prokurdische Demonstration in Zürich

Mehrere Hundert Personen haben mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt ihre Solidarität mit Kobane bekundet. Am Rande kam es zu Wortgefechten mit Passanten.

Die Teilnehmenden trugen zahlreich Plakate mit sich, mit denen sie Solidarität mit der umkämpften nordsyrischen Kurdenstadt Kobane und den anderen kurdisch besiedelten Gebieten forderten: Demonstrationszug an der Werdstrasse.
Die Teilnehmenden trugen zahlreich Plakate mit sich, mit denen sie Solidarität mit der umkämpften nordsyrischen Kurdenstadt Kobane und den anderen kurdisch besiedelten Gebieten forderten: Demonstrationszug an der Werdstrasse.
Leserreporter
Aufgerufen hatten auch politisch linke Organisationen, die den Umzug nutzten, um ihre gewohnte Kapitalismuskritik anzubringen.
Aufgerufen hatten auch politisch linke Organisationen, die den Umzug nutzten, um ihre gewohnte Kapitalismuskritik anzubringen.
Leserreporter
Der Umzug startete und endete auf dem Helvetiaplatz. Die Demonstranten zogen von dort an die Bahnhofstrasse und wieder zurück.
Der Umzug startete und endete auf dem Helvetiaplatz. Die Demonstranten zogen von dort an die Bahnhofstrasse und wieder zurück.
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Auf dem Helvetiaplatz haben sich am Samstagnachmittag mehrere Hundert Kurden und Sympathisanten versammelt. Sie zogen an die Bahnhofstrasse und wieder an den Ausgangsort zurück, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden sollte. Das Ziel der Veranstaltung war eine Solidaritätsbekundung für die Verteidiger der nordsyrischen Stadt Kobane und ein Protest gegen den Terror des Islamischen Staats (IS).

Die mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt an der Grenze zur Türkei wird seit mehreren Wochen vom IS belagert. Jüngst ist es den kurdischen Einheiten offenbar gelungen, die Jihadisten zurückzudrängen.

Bis gegen 14.30 Uhr ist die Kundgebung in Zürich friedlich verlaufen. «Wir haben keine Zwischenfälle registriert», sagt Brigitte Vogt, Sprecherin der Stadtpolizei gegenüber Redaktion Tamedia in einer Zwischenbilanz.

Wortgefechte zwischen Türken und Kurden

Eine Augenzeugin berichtet jedoch von gehässigen Wortwechseln an der Bahnhofstrasse. Wahrscheinlich habe es sich um Türken gehandelt, die dort Teilnehmer des Demonstrationszugs in Wortgefechte verwickelten. Mindestens in einem Fall habe die Polizei eingreifen müssen.

Zu der bewilligten Demonstration hatten Kurdenorganisationen und politisch linke Vereinigungen wie das Revolutionäre Bündnis Zürich aufgerufen. Der Auto- und Tramverkehr musste jeweils für mehrere Minuten angehalten werden, wenn der lange Demonstrationszug vorbeiging.

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