Zum Hauptinhalt springen

Staatsanwalt eröffnet Strafverfahren gegen Hans Fehr

SVP-Nationalrat Hans Fehr hat eine Asylbewerberin beschäftigt, ohne Sozialversicherungsbeiträge abzurechnen. Die Zürcher Staatsanwaltschaft geht nun gegen den Politiker vor.

Der Fall Fehr beschäftigt die Ämter: Das Bundesamt für Migration fordert vom Kanton Zürich Geld zurück.
Der Fall Fehr beschäftigt die Ämter: Das Bundesamt für Migration fordert vom Kanton Zürich Geld zurück.
Keystone
Das hätte nicht passieren dürfen: SVP-Kantonalpräsident Alfred Heer.
Das hätte nicht passieren dürfen: SVP-Kantonalpräsident Alfred Heer.
Dominique Meienberg
Gesteht Fehler ein: SVP-Nationalrat Hans Fehr im Bundeshaus.
Gesteht Fehler ein: SVP-Nationalrat Hans Fehr im Bundeshaus.
Reuters
1 / 3

Die Putzfrauenaffäre um Hans Fehr wird zum Justizfall. Vergangene Woche hat die Staatsanwaltschaft Zürich ein Strafverfahren gegen den SVP-Nationalrat eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, eine nicht arbeitsberechtigte serbische Asylbewerberin beschäftigt und zum Teil keine Sozialabgaben abgeliefert zu haben. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen Verdachts auf Verstösse gegen das Ausländer- und das AHV-Gesetz.

Oberstaatsanwalt Andreas Eckert bestätigt entsprechende Informationen der «SonntagsZeitung»: «Gegen Hans Fehr wurde ein Verfahren eröffnet.» Und: Es seien noch andere Personen betroffen. Damit dürften die 32-jährige Putzfrau selbst und weitere Arbeitgeber aus Haushalten im Städtchen Eglisau ZH gemeint sein.

Darunter befinden sich auch die Ehefrau von Hans Fehr, die ebenfalls SVP-Mitglied ist und den Eglisauer Gemeinderat präsidiert, sowie der Bülacher Gerichtspräsident Rainer Hohler (SP).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch