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Carlos muss in Untersuchungshaft bleiben

Eigentlich hätte Carlos letzen September wieder auf freien Fuss kommen sollen. Doch die Staatsanwaltschaft verfügte Untersuchungshaft – zu Recht, wie das Bundesgericht nun befindet.

Soll für die «feige Tat» geradestehen: Der junge Straftäter «Carlos» am 6. März vor dem Bezirksgericht Zürich.
Soll für die «feige Tat» geradestehen: Der junge Straftäter «Carlos» am 6. März vor dem Bezirksgericht Zürich.
Robert Honegger
Rund 50 Personen wohnten dem Prozess bei: Blick auf den Eingang des Gerichts. (6. März 2017)
Rund 50 Personen wohnten dem Prozess bei: Blick auf den Eingang des Gerichts. (6. März 2017)
Ennio Leanza, Keystone
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen.
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen.
Kostas Maros
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Der in den Medien als Carlos bekannt gewordene junge Mann durfte nach Verbüssung einer Freiheitsstrafe Ende September 2017 in Untersuchungshaft genommen werden. Dies hat das Bundesgericht entschieden.

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hatte wegen verschiedener im Strafvollzug begangener Straftaten anschliessend an die Freiheitsstrafe eine Untersuchungshaft beantragt. Die Freiheitsstrafe von 18 Monaten verbüsste Carlos wegen versuchter schwerer Körperverletzung.

Die Staatsanwaltschaft wirft Carlos unter anderem Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Drohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Tätlichkeiten sowie Beschimpfung vor.

Das Bundesgericht hat in einem am Donnerstag publizierten Urteil bestätigt, dass bei dem jungen Mann von Wiederholungsgefahr ausgegangen werden darf. Dies könne aus den bisherigen Straftaten und den aktuellen Vorwürfen geschlossen werden.

SDA

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